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Herzhafter Kartoffel-Paprika-Topf

Das ist auch wieder so ein typisches Herbstgericht. Aber da der Sommer gerade ja wirklich schwächelt, tut so ein wärmendes One-Pot-Gericht gut. Wer einen eigenen Garten hat und sich gerade vor Tomaten nicht retten kann, der verwendet frische Tomaten. Alle anderen können natürlich auf die Dosenvariante zurückgreifen oder sich frische Tomaten kaufen. Die sind derzeit ja auch in den Geschäften und Märkten ziemlich lecker.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 2 Zwiebeln
  • ½ Bund Petersilie, frisch
  • 500g Kartoffeln
  • 800g Tomaten, gestückelt
  • 160g rote Linsen
  • 2 rote Paprika
  • 1EL Kokosöl
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 ELPaprikapulver, edelsüß
  • 2TL Currypulver
  • ¼ TL Chilipulver
  • Salz
  • 1000ml Gemüsebrühe
  • 1TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 1 EL Tomatenmark
  • optional: Mungbohnenkeime

Zubereitung

  1. Die Zwiebeln würfeln und den Knoblauch schälen.
  2. Kokosöl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben und anbraten.
  3. Die Paprika entkernen und in Würfel schneiden, den Staudesellerie längs teilen und in ganz feine Stücke schneiden.
  4. Die Gewürze in einem Schälchen alle zusammen vorbereiten und dann zu den Zwiebeln geben und anrösten. Die Linsen dazu geben, alles gut vermischen und dann das Tomatenmark unterrühren und kurz anbraten lassen. Paprika und Staudensellerie dazu geben, verrühren.
  5. Mit Gemüsebrühe ablöschen, gehackte Tomaten dazu geben, verrühren.
  6. Kartoffeln schälen und würfeln und mit in den Topf geben.
  7. Köcheln, bis die Kartoffeln gar sind. Zwischendurch immer wieder umrühren. Abschmecken und bei Bedarf nachwürzen und salzen.
  8. Dann erst die Mungbohnensprossen dazu geben.
  9. Guten Appetit.

Beim Chili muss man immer schauen. Wie scharf man das Essen mag und was das jeweilige Chili so an Scoville mitbringt. Wir sind Schärfe ganz gut gewohnt und mögen andere Mengen Chili als jemand, der nie scharf isst.

Das hier verwendete Chili Piquin hat ordentlich wums, das Ganze aber eher mit einer süßlich-fruchtigen Schärfe. Es drängt sich nicht so in den Vordergrund. Aber man sollte es sparsam dosieren.

Es lohnt sich, verschiedene Chilisorten beim Kochen zu verwenden und mal ein wenig zu experimentieren. Ich bestelle gerne bei Gewürze der Welt, aber es gibt auch diverse andere Anbieter. (Und ja, das ist jetzt Werbung, aber ich erhalte weder Geld noch Produkte von der Firma, noch haben sie mich aufgefordert, Werbung zu machen. Also im Prinzip ist das hier die gute Werbung, da sie völlig freiwillig und ohne Hintergedanken oder Vorteile geschieht.)

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