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Veganes Szegediner Gulasch

Ich koche dieses Rezept regelmäßig, da es einfach gut schmeckt. Es passt gut zu kälteren Tagen, aber ich akzeptiere da auch schon im Sommer Temperaturen unter 20 Grad als Alibi, wenn der Herbst noch auf sich warten lässt.

Szegediner Gulasch ist ein polnisches Rezept und wird eigentlich mit diversem Fleisch gekocht. Aber, wie dieses Rezept zeigt, kommt es auch sehr gut ohne aus.

Eine Kollegin von mir kommt häufiger in die Situation, dass sie von meinem Gekochten essen muss, wenn es mal wieder zu viel geworden ist oder meine Mutter, für die ich manchmal mitkoche, an dem Tag keine Lust auf rotes Essen hat. Da macht man nix. Jedenfalls liebt besagte Kollegin das Szegediner Gulasch und sie ist keine Vegetarierin.

Zutaten (für 4 großzügige Portionen)

1 große Dose Sauerkraut (770g Abtropfgewicht)

40g Tomatenmark (ich verwende gerne scharfes Tomatenmark)

600g festkochende Kartoffeln

3 Speisezwiebeln

3 rote Paprika

3 EL Olivenöl

2 TL edelsüßes Paprika

2 TL scharfes Paprika

4 Zehen Knoblauch

4 EL Sojasauce

100ml Weißwein

1800ml Gemüsebrühe

4 Lorbeerblätter

½ TL Chiliflocken

400g gestückelte Tomaten

Salz/Pfeffer

Optional: (vegane) Creme frâiche (z.B. Creme Vega)

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Zubereitung

  1. Zwiebeln in Spalten schneiden und in einer Pfanne mit dem Olivenöl gut anbraten. Wenn die Zwiebeln schon gebräunt sind, den geschälten Knoblauch dazu pressen. Ich mag es, wenn mit den Zwiebeln ein paar Röstaromen erzeugt werden. Daher den Knoblauch erst spät dazu geben, da dieser bitter wird, wenn er zu dunkel ist.
  2. In der Zwischenzeit die Paprika waschen und von Kernen und Trennwänden befreien und in Würfel schneiden. Mit in die Pfanne geben und anbraten. Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. In einem separaten Topf 10 Minuten kochen und dann abgießen.
  3. Das Tomatenmark dazu geben, gut vermischen und anbraten lassen. Wie schon erwähnt, verwende ich gerne scharfest Tomatenmark. Da ist die schärfe schon gut durchgezogen. Das gibt es fertig zu kaufen oder man rührt sich Tomatenmark mit Chili und wenig Pflanzenöl zusammen und lässt es einen Tag im Kühlschrank stehen.
  4. Sojasauce und Weißwein vermischen, die Gemüsebrühe schon mal bereit stellen. Mit dem Weingemisch ablöschen und etwas köcheln lassen.
  5. Das Ganze in einen ausreichend großen Topf umfüllen. Natürlich kannst du auch von Anfang an mit dem Topf arbeiten, ich nehme da lieber die Pfanne.
  6. Sauerkraut, Lorbeerblatt, Paprika, Chiliflocken und Tomaten dazu geben und gut verrühren. Die Gemüsebrühe dazu geben und mit Salz, Pfeffer, Chili und Paprika abschmecken. Das Ganze 15 Minuten köcheln lassen. Dann die vorgekochten Kartoffeln dazu geben und weitere 15 Minuten köcheln lassen.
  7. Ich habe hier die Portion für 4 Personen vorgegeben, die aber großzügig bemessen sind, da man immer eine größere Menge kochen sollte. Am zweiten Tag aufgewärmt schmeckt das alles noch viel besser. Natürlich kannst du auch weniger kochen. Ist dann halt echt traurig, wenn am nächsten Tag nichts mehr da ist.
  8. Optional kannst du noch (vegane) Creme frâiche beim Servieren auf das Szegediner Gulasch geben.

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