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Rotes Paprika-Pesto

Ich mag Pestos. Egal ob sie grün, rot oder gelb sind. Häufig gibt es hier Pesto, wenn ich mal wieder zu viele frische Kräuter übrig habe, die verarbeitet werden müssen. Dieses hier ist entstanden, weil ich ein paar Spitzpaprika zu viel hatte.

Man braucht für ein Pesto ein gutes (Oliven-)Öl, Nüsse oder Kerne (Sonnenblume, Kürbis, Pinien…), Knoblauch geht immer und dann noch diverse Kräuter oder eben, wie heute, Paprika. Gewürze wie Salz und Pfeffer oder Chili oder Paprika und natürlich würziger Hartkäse in all seinen Variationen. Parmesan kennt man ja, aber wie wäre es mal mit einem reifen Manchego oder Gruyere? Veganer lassen den Käse einfach weg oder ersetzen diesen durch Hefeflocken. Ich liebe zudem den Abrieb von Bio-Zitronen, natürlich geht auch der von Limette oder Orangen. Wichtig hierbei ist wirklich immer die Bioqualität. Ansonsten sind auf der Schale einfach viel zu viele Pestizide. Einfach ausprobieren, dabei notieren, was man verwendet hat und dann hat man ein gutes Rezept für das nächste mal.

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Zutaten (für ein Glas mit ca 400g Inhalt)

• 300 g rote Spitzpaprikaschoten
• 2 Knoblauchzehen
• ½ Bund glatte Petersilie
• 1 Zweig Rosmarin
• 60g getrocknete Tomaten in Öl
• 70g mittelalter Manchego-Käse
• 30g Kapern
• 60g gesalzene Cashewkerne
• 1/4 TL Chiliflocken
• 50ml Olivenöl
• Salz
• 1 Abrieb Zitrone

Zubereitung

Ofen auf 250 Grad (Umluft 230) vorheizen, Backblech mit Backpapier belegen.

Paprikaschoten waschen und im Ofen 20 Min. garen.
Anschließend Stiele und Kerne entfernen und die Paprika von der Haut befreien.

Knoblauch schälen und grob in Stücke schneiden.

Kräuter waschen, trocken schütteln. Blättchen und Nadeln ab zupfen und grob hacken.

Tomaten abtropfen lassen und mit dem Käse in Stücke schneiden.
Alle Zutaten mit dem Pürierstab oder im Mixer zerkleinern.

Entweder direkt mit Pasta servieren oder mit Frischkäse zusammen aufs Brot schmieren, oder in ein gereinigtes Glas füllen, mit Olivenöl bedecken und bis zu drei Wochen im Kühlschrank aufbewahren.

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